Rocken für Rumänien

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Das Benefizkonzert – eine aufregende Geschichte

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2003

Also, das erste Benefizkonzert fand 2003 statt. Die Idee war ein Konzert mit Bands, die eigene Musik machen, zu organisieren und dabei auch noch was Gutes zu tun. Verwendung für das Geld war schnell gefunden: Das Spielmobil Rumänien. Der persönliche Kontakt zu den Organisatoren war da und das Geld ging so nicht in riesigen Spendenflüssen unter. Das Spielmobil war ein Bus, der mit allen möglichen Spielsachen beladen in die entlegensten Dörfer des Apuseni-Gebirges in Rumänien fuhr um die Kinder dort wenigstens für ein paar Stunden eine Abwechslung zum harten Leben in den Bergen zu geben.
Für das Benefizkonzert hatten sich dann auch schnell Leute gefunden die Lust hatten mit zu organisieren und zu helfen, und so gingen die Vorbereitungen los. Dann war es also soweit: Das erste Konzert konnte losgehen -  Und es war ein Riesenerfolg! Wir waren wohl selber am meisten überrascht von dem Besucheransturm und der Stimmung, so dass nach allen Aufräumarbeiten und Abrechnungen (mit super Gewinn!!) schnell feststand, dass „Rocken für Rumänien“ keine einmalige Sache bleiben soll.

2004

Plakat 2004Bei einem der ersten Treffen 2004 hatten wir auch schnell entschieden, das nächste mal zwei Tage zu feiern. Und wieder wurden wir überrascht, wie viele Bands für uns quasi umsonst spielen wollten und wie viele Leute sich bereit erklärten zu helfen. Auch dieses Mal lief das Konzert super. Da das Geld ja nach wie vor für Rumänien bestimmt war, hatten wir sogar eine rumänische Band eingeladen, die wie auch alle anderen Bands beim Publikum super ankam.
Das Konzert war sehr sehr gut besucht und auch in der Bar wurde fleißig für den guten Zweck getrunken, sodass wir wieder ziemlich viel Geld spenden konnten. Diesmal war das Geld für TransRiver gedacht, ein gemeinnütziger Verein der hauptsächlich in Osteuropa tätig ist und den Freunde von uns gegründet haben. Unser Erlös wurde von ihnen für die Mini Projekts verwendet (nähere Infos unter www.transriver.org).
Einige Mitglieder des Vereins waren auch vor Ort, um interessierte Leute über Aktivitäten des Vereins zu informieren.

2005

Mit der Euphorie von 2004 war das nächste zweitägige Konzert schnell beschlossen.
Auch dieses Mal war das Konzert gut besucht, die Stimmung war super und wir hatten einen guten Umsatz. Allerdings hatten wir mit mehreren überregionalen Bands (u.a. zwei Bands aus Rumänien) ziemlich hohe Fahrt- und Verpflegungskosten, sodass der Gewinn wesentlich niedriger ausfiel als noch im Vorjahr. Das Geld wurde diesmal aufgeteilt: zum einen an TransRiver, die auch wieder einen Info-Stand hatten und zum anderen an die rumänische Bands Hotel FM, um dieser die Miete eines Proberaums zu ermöglichen.
Aufgrund zu hoher Erwartungen und den vielen Stress im Umfeld (zwei rumänische Bands wollen auch unterhalten und verpflegt werden) kam es nach dem Konzert unter den Organisatoren zu kleineren Spannungen und die Motivation war erst mal am Boden.

2006

Aus diesem Grund war auch erst Anfang 2006 klar, dass es wieder eine Neuauflage des Konzerts geben soll.
2006 wurde für alle eines der schönsten Konzerte- und wir haben auch von den Besuchern nur positive Rückmeldungen erhalten.
Die Besucherzahl war dieses mal nicht so groß wie die letzten Jahre und so hatten wir relativ wenig Gewinn - sodass wir beschlossen haben, das Geld bis nächstes Jahr aufzuheben und dann mit dem nächstjährigen Erlös gemeinsam zu spenden.

Plakat 20072007

Im nächsten Jahr sollte es nämlich trotz der Probleme der vorherigen Jahre eine weitere Auflage des Benefizkonzerts geben. Der Name unseres Benefizkonzerts war von da an nicht mehr „Rocken für Rumänien“ sondern „Rock over Kastl“, da wir auch Projekte in anderen Ländern unterstützen möchten. Und wir stellten voller Vorfreude eines der Abwechslungsreichsten und coolsten Line-Ups aller Zeiten auf die Beine. Leider schrumpften 2007 die Besucherzahlen  in Kastl weiter und wir konnten ein weiteres Jahr keine größeren Spenden tätigen.

 

 

Plakat 20082008

Diese Tatsache war aber dennoch kein Grund je über eine Ende des Benefiz nachzudenken. Im Gegenteil – Wir waren fest entschlossen einen „kleinen Neuanfang“ zu wagen und das Benefiz auch wieder effizienter zu gestalten. Anno 2008 sollte deswegen das Benefizkonzert erstmals in Zessau unter dem alten und bewährten Namen „Rocken für Rumänien“ stattfinden – und es war ein voller Erfolg! Die Besucherzahlen kletterten wieder nach oben, den Veranstaltern hat es noch mehr Spaß gemacht und vor allem konnten erstmals wieder anständige Gelder für Spenden bereitgestellt werden! 


2009

Was soll man sagen? 2009 war ein wunderbares Benefizkonzert. Die Bands waren hervorragend, die Gäste zahlreich und die Stimmung im Team einfach bombig. Wir konnten nach dem Benefiz 2009 großzügige Spenden an den HWKR e.V. (Hilfe für Wasserkopfkinder in Rumänien), füPlakat 2009r ein Projekt unseres "Vor-Ort-Helfers" Flo in Tansania und ganz aktuell für den Heiligenhof in Bad Kissingen, welcher Kinder aus den Hochwassergebieten in Polen vorübergehend aufgenommen hat, zukommen lassen. Allen Besuchern und Unterstützern unseres Benefizkonzertes dafür ein herzliches Dankeschön!

 

 

 

 

 

 2010

In diesem Jahr haben wir uns erstmalig auf zwei unterschiedliche Konzepte für die beiden Tage festgelegt. Am Freitag regierten die lauteren Töne im klassischen Benefiz-Stile, hier heizten Segam & Andi B. mit der Graimfettgang zusammen mit den Bayreuther Punk-Urgesteinen "Weak Willies" und der altbewährten "Prohibition Band" den Schützenheimbesuchern kräftig ein.

plakat 2010

Am Samstag dagegen regierten die ruhigeren Töne im Rahmen eines Unplugged-Programms vor rotem Samthintergrund und unter Kerzenschein. Zunächst leitete "Stefan Schober", der in Zessau bereits mit seiner Band Canape Berühmtheit erlangt hat, den Unplugged-Abend mit seinen oft nachdenklichen aber trotzdem eingängigen deutschen Songs ein. Anschließend gaben sich die Jungs der "Bourbon Blues Band" den Klängen des Cuba-Jazz hin, ein völlig unübliches Blues-Programm, das aber eine herrlich entspannte Atmosphäre erzeugte. Den Abschluss machten die mittlerweile 5 Jungs der Bob-Dylan-Tribute-Band "Maggie's Farm", die dann doch einige Zuhörer auf die Tanzfläche locken konnten. 

 

 

Countdown

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(dd:hh:mm:ss)

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